Zander Köder - so findet man den Richtigen

10.03.2019 17:16

Der richtige Zanderköder

Beim Zanderangeln hat man eine breite Auswahl an Ködern. Egal ob Gummifisch, Wobbler oder Köderfisch: alle Zanderköder haben ihre eigenen Einsatzgebiete. Das wichtigste dabei ist den Zanderköder auf die Angelsituation abzustimmen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit Zanderködern zum aktiven Angeln. Welche Farbe? Welche Größe? Welche Führung? So unterschiedlich die Gewäser sind: einige Grundregeln gibt es bei der Wahl des Zanderköders aber doch.

Zanderköder - welcher ist der Richtige?

Passen Stelle, Köder und Führung überein wird man beim Zanderangeln belohnt!

Zanderköder ans Gewässer anpassen

So unterschiedlich die zu befischenden Gewässer sind so unterschiedlich sind die Dekore beim Zanderangeln. Beim Zanderangeln in den trüben Gewässern Schwedens oder Finnlands wird man eher schockige Farben, Firetiger Dekore oder Chartreuse wählen. In einem klaren Voralpensee dagegen wird man versuchen sehr natürliche Dekore in weiss, schwarz und braun zu fischen. Oft lohnt es sich auch zu beobachten auch welche Farben häufig gefangen wird: so gibt es in vielen Gewässern Schemas, die gut funktionieren.

Wie der Zander seine Beute jagt

Um zu verstehen welcher Zanderköder der Richtige ist muss man verstehen wie Zander Beute machen. Dabei jagt der Zander komplett anders als beispielsweise der Hecht. Zander verfolgen ihre Beute oft auch längere Zeit bevor sie zuschlagen. Der Zander saugt die Beute ein, was es so wichtig macht den Zanderköder richtig zu präsentieren. Gerade wenn die Fische inaktiver sind lohnt es sich den Köder sehr lansgam zu präesntieren oder einzelne Spots sehr ausführlich zu befischen.

Zanderköder im Frühjahr

Beim Zanderangeln im Frühjahr wird man feststellen, dass die Zander vor der Schonzeit noch nicht sonderlich aktiv sind. Das hängt mit den niedrigen Wassertemperaturen in vielen Gewässern zusammen. Aber mit langsam steigenden Wassertemperaturen bewegen sich die Zander mehr und mehr in die flacheren Bereiche. Nach der Schonzeit empfiehtl es sich in der Regel mit kleineren Ködergrößen zu starten. Köder in der Größe von 7,5 cm und 10 cm bringen in dieser Zeit häufig Erfolg. 

Mit großen Zanderködern zum Erfolg

Eine Strategie, die gerade - aber nicht nur - in der kalten Jahreszeit sehr erfolgreich sein kann sind große Köder. Gerade wenn das Vertikalangeln möglich ist empfiehlt es sich größere Köder zu testen. Nicht selten wird man auch kleinere Zander mit überdurchschnittlich großen Ködern fangen. Grundsätzlich dienen große Zanderköder aber natürlich der Selektion. Mit großen Ködern erhöht man die Chancen auf große Zander und schliesst viele kleine Zander gezielt aus. Beim Angeln mit großen Zanderködern empfehlen sich auf jeden Stinger, um auch spitzbeissende Zander überlisten zu können.

Zander auf große Vertikalköder

Große Köder bringen nicht immer große Fische

Zanderköder Nummer 1: Gummfisch

Generell sind Gummifische die Nummer 1 bei der Wahl des Zandersköders. Die bekannteste Schwanzform ist der Action Shad. Je steiler der Shad zum restlichen Köder steht, desto mehr Wasserverdrängung entsteht (dadurch mehr Vibrationen Unterwasser). Action Shads werden mit Sicherheit am häufigsten zum Zanderangeln verwendet.

Zanderköder: Gummifische in 10 cm

Lazy Shad 10 cm - ein echter Universal Action Shad zum Zanderangeln

Aber gerade beim Zanderangeln darf man mutig sein. Oft sind Twister, V-Tails und Fransenköder die bessere Wahl beim Zanderangeln. So ist gerade im Winter einfaches Schleifen mit Twistern eine überaus erfolgsversprechende Methode. Dabei wird der Twister mit überbleitem Jigkopf über den Grund geschliffen. Beim Vertikalangeln sind V-Tails/GAbelschwänze und Fransenköder dem klassischen Action Shad fast immer überlegen.

XO Minnow: Vertikalköder zum Zanderangeln

XO Minnow: eine Bank als Zanderköder beim Vertikalangeln

Generell sollten Zanderköder über eine weiche Gummimischung verfügen, damit der Zander den Köder leicht schlagen kann. Wichtig ist bei der Wahl des Gummiköders die Farbauswahl. Die K.P Baits Gummiköder verfügen über eine große Farbauswahl von 50 Farben pro Köder und mehr. So findet man garantiert eine passende Farbkombination, die am eigenen Gewässer erfolgreich ist.

Einige Schnelltipps zum Thema Köderfarbe

Klare Gewässer -> natürliche Dekore - Weiss / Braun / Blau / Grün

Trübe Gewässer -> Helle Dekore - Chartreuse / Firetiger / Lime 

Nachts -> UV Aktive Köder / sehr dunkle Köder mit hohem Kontrast

Wobbler als Zanderköder

Auch wenn der Gummifisch am meisten für Zander verwendet wird, ist der Wobbler ein guter Köder. Besonders im flachen Wasser sind Wobbler ideal. Häufig ändern Zander nachts ihr Jagdverhalten. Gezielt kann man Zander nachts mit flachlaufenden Wobblern beangeln. Köder mit schlanker Silhouette eignen sich dabei meist am Besten. Auch sollten nachts Orte gewählt werden bei denen Licht ins Wasser fällt. Die Lauftiefe sollte 1-2 Meter betragen. Die Form des Wobblers ist idealerweise länglich und ca. 10 Zentimeter lang. Wobbler kann man schleppen oder selber aktiv fischen. Die Bisse sind meist härter als bei Gummifischen. Das Fischen mit Wobbler empfiehlt sich vor allem in den warmen Jahreszeiten.

Zanderwobbler - UV Aktiv bei Nacht

Zettikiller: UV - Aktiver Zanderwobbler für die Nacht

Lösung für passende Zanderköder

Wer noch unsicher ist, welche Köderfarbe, Ködergröße oder Jigköpfe er kaufen soll, kann auf ein Gummiköder Set greifen. Diese Sets wurden von Profis zusammengestellt und die Größen sind alle aufeinander abgestimmt. Diese Sets sind insgesamt günstigen als der Preis, den man bezahlt, wenn man alle Köder einzeln kauft. Schön sind auch die Boxen, die man dazu bekommt. Jeder Köder hat seinen passenden Platz und die Boxen sind meist hochwertig. Rute, Rolle und eine Köderbox, sofort kann es ans Wasser gehen. Die Zander warten schon.

zanderköder für anfänger

Mit unserer Zanderbox bekommt man eine fertig abgestimme Box 


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