Zanderruten

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Zanderruten - so findet man die Richtige

Oftmals ist es ein langer Weg, bis man sich für die perfekte Zanderrute entschieden hat und mit unserer Hilfestellung, wollen wir etwas bei eurer Entscheidung bei der für euch passenden Rute behilflich sein. Natürlich kann man auf viele Fragestellung rund um die Zanderrute keine pauschalen Antworten geben, da viele Punkte auch Geschmackssache sind. Der folgende Text soll also eine grobe Leitlinie zur passenden Zanderrute sein. Aber wie findet man nun die passende Rute um auf die Stachelritter zu angeln.


Welche Länge sollte eine Zanderrute haben?


Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es immer darauf ankommt, wo ihr auf Zander gehen wollt. Denn folgende Faktoren spielen bei der richtigen Länge eine wichtige Rolle: Angelt ihr vom Boot, von Buhnen/Steinpackungen oder seid ihr zum Streetfishing unterwegs?
Angelt man vom Boot/Belly Boat aus, reichen kürzere Ruten zwischen 200cm und 230cm völlig aus, da kürzere Ruten nicht zu kopflastig sind und die Rückmeldung direkter sein kann. Oft sind kürzere Ruten beim Bootsangeln auf Zander deutlich einfacher im Handling. Man bekommt bei einer 210 cm Rute das Vorfach beim Landen leichter zu greifen.


Beim Angeln von Buhnen und Steinpackungen werden Ruten zwischen 240cm und 275cm empfohlen, die richtige Auswahl wird oft danach gewählt, wie weit die Steinpackungen ins jeweilige Gewässer ragen. Häufig muss vom Ufer weiter geworfen werden als vom Boot.

 Die gängigen Längen zum Zanderangeln vom Ufer sind zwischen 240 cm und 270 cm. Längere Ruten werden oft kopflastig was beim Jiggen unangenehm ist.

Das Angeln in Großstädten (Streetfishing) wurde in den letzten Jahren immer beliebter und so wurde auch in diesem Bereich die Nachfrage, nach den passenden Ruten, immer größer. Nur sind die Begebenheiten in den Städten so unterschiedlich und vielseitig, das man da unterschiedliche Rutenlängen empfehlen könnte. Zum Streetfishing auf Zander empfehlen wir Ruten zwischen 210 cm und 240 cm, da sie unserer Meinung nach das beste Handling ermöglichen.

Wie sollte die Beschaffenheit der Rutenaktion sein?

Generell gilt beim Zanderangeln schneller ist besser. Gerade beim Jiggen mit Gummifischen braucht man eine Rute mit guter Rückmeldung. Rückmeldung bedeutet: wie schnell nach einer Aktion stellt sich die Rute auf den Ausgangszustand zurück. Beliebt sind hier straffe Ruten, da diese bei der Rückstellung nicht "schwabbeln". Ruten die als Fast oder Ex Fast (Extra Fast) geratet sind erfüllen hier ihren Zweck. Extra Fast Zanderruten haben dabei mehr Aktion in der Spitze. Ruten die als Fast eingeordnet werden haben eine etwas parabolischere Aktion. Für beides gibt es Liebhaber: Köderführung und Rückmeldung ist mit einer Ex-Fast Rute etwas besser. Dafür ist die Fast im Drill weniger hart und erzeugt gerade bei großen Fischen, starker Strömung etc. weniger Aussteiger.

Rutenringe bei einer Zanderrute

Bei einer Zanderrute ist es wichtig, dass an den Ruten nur die beste Qualität an Rutenringe wie unteranderem von Fuji verbaut werden. Denn beim Zanderangeln verwendet man fast ausschließlich geflochtene Schnüre und diese sollten nicht durch die Rutenringe beschädigt werden, da sonst ein verlorener Zander sehr ärgerlich wäre. Neben den Ringen sind auch die Einlagen in den Ringen wichtig. Hier sind Zirkonia Einlagen gut geeignet, da sie auch den Abrieb der Schnur reduzieren.Wichtig ist aber auch die Anzahl der Ringe. Eine perfekte Zanderrute sollte am besten zwischen 8 und 10 Rutenringe besitzen und vor allem sollte die Ringgröße nicht zu groß ausfallen. 

Was sollte man noch beachten?

Eine wichtige Unterscheidung bei den Ruten ist auch der Einsatz. Die gängigen Zanderruten sind zum Gummifischangeln gebaut. Mittlerweile gibt es viele Angler, die zum Beispiel auch Nachts mit Wobbler auf Zander angeln. Hierfür gibt es spezielle Twitch Ruten zum Zanderangeln. Diese haben einen kürzeren Rear Grip und meist eine etwas softere Aktion dürfen aber auch keinesfalls zu weich sein.

Welche Länge sollte eine Zanderrute haben?

Zanderangeln vom Ufer: 210 cm - 270 cm
Zanderangeln vom Boot: 190 cm - 240 cm
Zanderangeln Streetfishing: 210 cm - 240 cm

Was macht eine gute Zanderrute aus
 
Aus unserer Sicht sollte eine gute Zanderrute straff und schnell sein. Oft kann man mit einer Rute mit guter Rückmeldung sogar etwas leichtere Jigköpfe angeln.

Welches Wurfgewicht wird bei den Zanderruten empfohlen?
 
Das hängt in erster Linie von den verwendeten Ködern ab. Im groben Bereich kann man das Wurfgewicht aber von 20 - 70 Gramm angeben. Bei viel Strömung, in tiefen Gewässern etc können auch schwerere Ruten zum Einsatz kommen.
 
Was bedeutet Kopflastigkeit bei einer Zanderrute

Wenn die Rolle an der Zanderrute montiert ist sollte die Rute nach Möglichkeit nicht kopflastig sein. Kopflastigkeit bedeutet, dass die Rute nicht ausbalanciert ist, sondern nach vorne kippt. Dies kann bei längerem Angeln sehr unangenehm sein.

 

 

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