Gummiköder

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Gummiköder zum Raubfischangeln

Der Gummiköder ist beim modernen Raubfisch Angeln einer der beliebtesten Köderarten. Die Auswahl an Gummiködern ist ausgesprochen vielfältig und Anfänger kann die große Vielfalt durchaus irritieren.  In dieser Kategorie erhaltet ihr alle nützlichen Informationen zu den unterschiedlichsten Köderformen und einige Tipps, wann ihr zum Beispiel welche Farben einsetzen könntet. Im oberen Bereich der Seite besteht die Filterung nach Marken und nach Zielfischen. So gelangt man in eine Kategorie, die Gummiköder zum passenden Zielfisch bietet.

Vorteile von Gummiködern:

- können variabel in der Tiefe gefischt werden
- viele Möglichkeiten der Präsentation
- große Auswahl verschiedener Farben
- preisgünstige Köder
- fast alle Fischarten können mit Gummiköder beangelt werden

Welche Gummifische für den Zielfisch?

Zum Barschangeln verwendet man in der Regel Gummiköder zwischen 6 und 10cm - im Ultralight Bereich können die Ködergrößen auch geringer als 6 cm ausfallen. Gummiköder für Zander haben häufig eine Größe von 8 bis 12,5 cm und beim Hecht Gummiköder geht es in der Regel ab 12.5 cm aufwärts los. Gummiköder fürs Hechtangeln können aber auch deutlich größer sein. Ködergrößen von 20 cm bis 23 cm sind da keine Seltenheit.

Welche Gummiköder Farbe fängt am Besten?

Die Farbe des Gummiköders hängt von vielen Faktoren ab: Trübung des Wasser, klarer oder bedeckter Himmel, Untergrund des Gewässers. Zu beachten ist auch das eine Verallgemeinerung sehr schwierig zu treffen ist. So gibt es durchaus Momente wo bei klarem Wasser schockfarben sehr gut laufen. Will man das Thema für Anfänger vereinfachen kann folgendes gelten:

Bei klarem Wasser und natürliche Farben und bei trübem Wasser oder Hochwasser Gummiköder in schockfarben. Eine Methode die auch funktioniert ist die Farbe des Gewässers zu berücksichtigen. Ist das Wasser Blau oder Grün kann man eine Nuance heller wählen als die Wasserfarbe. Bei braunem oder dunklen Gewässern dagegen eine Kontrastfarbe wie Lime oder Chartreuse.


Welche Jigkopf-Größe für welchen Gummiköder?

Damit es dir leichter gelingt den passenden Jigkopf zu finden geben wir bei den meisten unserer Gummiköder die empfohlene Hakengröße mit an. In unserer Kategorie Jigköpfe findest du dazu auch eine Tabelle.

Welche Gummiköder gibt es?

Neben den bekannten Shads gibt es noch Twister, Craws, V-Tails, Pintails und einiges mehr. Die Gummiköder werden oft in Action und No Action Shads unterschieden, da zu bestimmten Jahreszeiten und Raubfischen, eben mal mehr oder mal weniger Druck Unterwasser benötigt wird und deshalb gibt es diese zwei Gruppierungen.

Gummiköder - Ködergröße

Die Wahl der passenden Ködergröße entscheidet sich nach eurem Zielfisch, ob ihr auf Frequenz gehen wollt oder eher die kleineren Zielfische vermeiden wollt. Es ist nämlich bekannt, dass die kleineren Raubfische gerne mal schneller einen kleineren Köder attackieren. Dagegen ist man beim Angeln auf kapitale Hecht mit einem großen Swimbait oft besser bedient.

Die Gummimischung machts

Nun kommen wir zu eins der wichtigsten Themen, wenn es um die Gummiköder geht, da die richtige Gummimischung oft entscheidet ist. Wenn man zum Beispiel auf Zander oder Barsch angelt, raten wir zu einer weicheren Gummimischung. Barsch und Zander saugen ihre Beute mit Unterdruck an und sind weniger argwöhnisch bei weicheren Gummiködern. Dennoch sollte die Gummimischung so stabil sein, dass nicht bei jedem Barschbiss der Schwanz fehlt. Zum Hechtangeln werden oft Gummiköder mit einer etwas härteren Mischung empfohlen. Der Hecht attackiert seine Beute meist schonungslos und die Hechtzähne hinterlassen im Gummiköder deutliche Spuren.
 
Gummiköder und UV- Aktivität

Neben den Farben spielt für viele auch die UV-Aktivität des Gummiköders eine entscheidende Rolle. Die UV-A-Strahlen sind für uns Menschen nicht sichtbar - für unsere Zielfische aber schon. Unter gewissen Umständen erhöht sich die Fängigkeit durch UV aktive Farben.

Am Beispiel unseres Rabaza Shads und unter Zurhilfenahme einer UV Lampe sieht man den Unterschied deutlich. 


  
Tipp: Wenn ihr merkt, dass euer Zielfisch nicht mehr euren Erfolgsköder annehmen und somit nicht mehr beißen, dann testet doch gerne mal neue Gummiformen und Farben aus. Denn mit der Zeit lernen auch eure Zielfische dazu und merken sich gewisse Muster. Dies merken wir Angler vor allem an stark befischten Gewässern, wo die Zielfische schon etliche Formen und Farben kennenlernen durften.
 

 

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